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Boddah – Beatbox meets Hörspiel

by Estefania

Das vergangene Semester mit einem Projekt am Lehrstuhl für Experimentelles Radio hat für mich auch wieder ein neues Hörspiel zutage befördert:

Boddah heißt das gute Stück, ist diesmal eine Stereoproduktion und erzählt eine recht skurrile Geschichte mit eben solchen Klängen. Die Vertonung haben zu einem großen Teil Mando und Phil von der 4xSample Crew übernommen. Die beiden sind Beatboxer, kommen aus Berlin und haben uns in Weimar einen Besuch abgestattet. Mit ihren Mündern kreierten sie kleine akustische Wunder,  die als individuelle und organische Klänge in das Hörspiel einfließen sollten. Teilweise überlappen ihre Sounds mit  realen Tönen. Durchaus überzeugende Protagonisten in Boddah sind Ulrike Knobloch (Nina) und Markus Fennert (Kurt) vom DNT Weimar. Markus Fennert schien die Rolle des totgeglaubten Rockstars schon während der Proben auf den Leib geschneidert zu sein. Für den Ton war Esther Kronberg verantwortlich, die Regieassistenz übernahm Sebastian Becker. Das Ergebnis ist etwas comicartig, trashig, esoterisch, rockig und sogar leicht erotisch.

Die Story:

Nina eine aufstrebende Journalistin ist auf der Suche nach DER Story. Da kommt es doch wie gerufen, dass sie zufällig auf einen älteren Herren trifft, der sich ihr mit dem Namen Kurt vorstellt und eine Visitenkarte hinterlässt. Bei näherem Hinsehen sticht ihr ein relativ bekannter Nachname ins Auge: Cobain. Das Kärtchen informiert sie außerdem darüber, dass es sich bei dem totgeglaubten um einen Reisenden aus einer Parallelwelt handelt. Ninas großer Moment scheint gekommen zu sein. Sie greift zum Hörer und wählt die angegebene Nummer. Was dann passiert, wird Ninas Bewusstsein für immer verändern…

Einen kurzen Auszug aus dem Hörspiel gibt es hier:

Boddah-Snippet


Hörspiel in Surround Sound 5.1

by Estefania

Letztes Jahr stand das Masterprojekt Hörräume der Professur Experimentelles Radio ganz im Zeichen der 5.1 Technik. Experimentelles Arbeiten mit Klängen und Kompositionen in unterschiedlichen Räumen stand hierbei im Mittelpunkt.

Die Charakteristik des Mehrkanal Tons bietet die Möglichkeit dramaturgisch völlig neue Akzente zu setzen. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr  den Surround Sound zu missbrauchen, indem unnötige Effekte eingesetzt werden um die Besonderheit des 5.1 – Klangs hervorzuheben. Hierbei ist es wichtig die Balance zu finden, das Stück für den Hörer erlebbar zu machen und möglichst authentische Räume klanglich abzubilden.

Resultat des Projektes war ein Hörspiel in besagter Klangtechnik. Ich übernahm beim Stück „Irgendwann kriegen wir euch alle “ einige Sprecherrollen und schrieb Drehbuch. Das Hörspiel soll planmäßig mit den anderen entstandenen Werken aus dem Projekt im Planetarium Jena, sowie bei einigen Festivals aufgeführt werden. Um einen Eindruck davon zu bekommen habe ich ein kurzes Snippet zusammengestellt, welches in Stereo-Fassung vorliegt. Viel Spaß!

Irgendwann kriegen wir euch alle – Snippet


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